Legacy Open Wien – 02.11.2014

Das letzte Open der Legacy Meisterschaft vor dem Finale im Dezember, und somit die letzte Möglichkeit zur Qualifikation, ging gestern im SpielRaum Wien über die Bühne. Die Teilnehmerzahl war dieses Mal wirklich enttäuschend, denn nur 16 Spieler haben sich schlussendlich eingefunden. Damit es trotzdem Duals zu gewinnen gab, beschlossen wir, dass fünf Runden mit Cut auf die Top4 gespielt werden sollten. Wie immer qualifizieren sich die Top8 für das Finale.

Da ich bereits in zwei von zwei besuchten Opens die Top4/8 erreicht habe, habe ich mir für dieses Turnier ein Relikt aus alten Legacy-Tagen eingepackt. Ein Deck aus Tagen, in denen Stackinteraktion noch mehr als ein flüchtiger Hintergedanke war. SOLIDARITY :D

Top 4 Bracket:
Legacy Open - 02.11.2014

Stefan Schütz spielt sich in seinem sechsten Open-Antritt erneut in die Top4/8 und macht somit das Quintett komplett. Mackl ist als Vorjahreschampion ohnehin qualifiziert, holt sich damit aber auch einen „regulären“ Slot. Bei mir ist es die dritte Top4/8 in drei Versuchen. Mehr Infos zur Austrian Legacy Championship gibt es unter facebook.com/AustrianLegacyChampionship.

Preise:
Legacy Open - 02.11.2014

Decklisten:
Die Top 4 Listen findet ihr auf der Seite vom SpielRaum: www.spielraum.co.at/de/berichte/decklisten-legacy-open-02-11-2014.aspx

Matches:
Runde 1: Marc Rathai/Punishing Shardless BURG
Was kommt dabei heraus, wenn jemand ein Combodeck mit Kreaturen besiegen will? Richtig, eine gewaltige Sauerei. Und Solidarity wischt den dreckigen Boden dann mit einem solchen Deck auf. 2-0

Runde 2: Philipp Socher/UWR Control
Game 1 sehe ich Lightning Helix und bin erstmal begeistert, weil der Philipp sich cool auf das UR Delver-Meta eingestellt hat, aber auch, weil die Karte gegen mich nichts macht. Ich gehe dann irgendwann in Combo und komme dank Stackdomination durch seine Counterwall hindurch. Game 2 und 3 saugt er sich die Hände mit FoWs, Pyroblasts, Counterspells, Izzet Charms, Swan Songs, Canonist und Flusterstorm voll, was eigentlich schon eine Straftat darstellt. Im zweiten Spiel gehe ich sogar zweimal in Combo – und bin dabei zweimal gescheitert. Im letzten Spiel reicht dann die Zeit nur noch für einen Comboversuch, der halt gegen eine Hand mit sieben Countern scheitert und in einem Draw endet. 1-1-1

Runde 3: Gernot Hübler/UR Delver
Da Gernot noch nicht für das Invitational qualifiziert war, concede ich an dieser Stelle. Aus Zeitvertreib spielen wir dann noch und ich werde in den zwei Partien unschön vermöbelt, wobei ich einmal neun Länder sehe und einmal nur zwei. 0-2

Runde 4: Nicklas Krull/Enchantress
Was soll ich da groß sagen? Das Deck hat irgendwie keine Interaktion und außer Solitary Confinement und Rest in Peace null Defensive. Der Emrakul, the Aeons Torn im Deck hindert mich auch genau an gar nix. So lass ich mir also möglichst viel Zeit und gehe in beiden Games „in response“ auf diese süßen Enchantress-Draw-Trigger auf Abenteuerreise. 2-0

Runde 5: Stefan Platzer/Deathblade
Bitter. Der zweite Grazer (von dreien außer mir), gegen den ich spielen muss. Hätte ich keine Chance mehr auf Top4 und er dafür auf Top8 (damit er für das Finale qualifiziert wäre), würde ich conceden. Da ich aber doch noch Top 4 kommen kann, tu ich das nicht und so gibt es nach den Games erstmal bangen darüber, ob die Tiebreaker bei uns beiden für Top4 bzw Top8 reichen (tun sie). Die Games selber waren nicht wirklich spannend, da er aus Mangel an Erfahrung nicht optimal gegen mich gespielt hat. 2-0

Top 4: Valentin Mackl/UR Delver
Game 1 finde ich zu spät das dritte Land und werde von Delvern, Pyromancern und Tokens vermöbelt. Game 2 werden auf seiner Seite gefühlte trilliarden Tokens geschissen und ich muss irgendwann in Combo. Gegen Pyroblast + Force of Will + Spell Pierce wäre ich noch angekommen, aber der Flusterstorm war mir dann doch zuviel des Guten. Ich hasse das UR-Meta. -.- 0-2

Ergebnis: 4. Platz

Fazit:
Solidarity ist einfach ein extrem cooles Deck. Eigentlich wollte ich zwei Dig Through Time im Maindeck spielen, aber ich hab insgesamt nur zwei bekommen. Vermutlich würde ich ein Turnabout dafür cutten und im SB anstelle der Swan Songs weitere Pact of Negation spielen.

Plus: Gernot und Stefan qualifizieren sich; Thomas leiht mir Dig Through Times und bringt mich sicher hin und zurück, danke dafür! Philipp (Socher) metagamed (Tryhard! :P) zwar, spielt aber einen Eigenbau. Einfach ein angenehmer Typ, der mir auch noch den Pact of Negation geliehen hat. ^^
Minus: 16 Teilnehmer ist richtig schwach. Wo waren die Linzer und ganzen Wiener?

Eine Antwort auf „Legacy Open Wien – 02.11.2014“

  1. Sehr schöner Bericht! Schade, dass ich nicht dabei sein konnte (war wohl ne gute Chance sich zu qualifizieren). Ich glaub ich muss mir jetzt dann auch bald mal Solidarity nachbauen. Dann könnt ma Mirror zocken ;)

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